Nachwuchs bei den Waldmenschen im Neunkircher Zoo

Nachwuchs bei den Waldmenschen im Neunkircher Zoo

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Orang-Utan-Dame Struppi wird zum zweiten Mal Mama

Im Neunkircher Zoo erblickte am Donnerstagnachmittag, den 7. Januar 2021, gegen 17 Uhr ein Orang-Utan-Baby das Licht der Welt.

Mutter ist die zweitgebährende fast 16 jährige Struppi – nach dem ‚flügge werden‘ ihrer ersten Tochter Surya im Sommer 2020 in Richtung Leipziger Pongoland, konnte Struppi sich wieder ‚auf Neues einlassen‘. Vater des Neugeborenen ist der ebenfalls fast 16 jährige Lucu.

Struppi und ihr Säugling sind beide wohlauf. Nach circa 250 Tagen Tragzeit konnten die Zootierpflegerinnen Sue Scharowski und Ramona Ankner Zeuge der zweiten Niederkunft Struppis werden.

. Völlig ohne menschliches Zutun, entspannt und problemlos gebar sie ein kleines Orang- Utan-Männchen – von außen durch die Scheibe des Neunkircher Affenhauses direkt beobachtbar. Bislang zeigt Struppi sich als hervorragende, liebevolle und entspannte Mutter – auch Vater Lucu ist erfreulicherweise völlig gelassen.

Vom Sumatra-Orang-Utan, der auf der roten Liste der IUCN als ‚vom Aussterben bedroht‘ geführt wird, finden sich in seinem ursprünglichen Lebensraum, den tropischen Regenwäldern der Insel Sumatra, nur noch circa 13.800 Individuen.

Auch in europäischen Zoos werden sie mit ungefähr 150 Tieren im Rahmen eines Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) vergleichsweise selten gehalten, was jeden einzelnen Zuchterfolg sehr wichtig macht. Auch im Neunkircher Zoo ist natürlich die Freude über solch seltenen Nachwuchs, der zudem als Logotier des Zoos fungiert, riesengroß.

Auch Tante Rezeki und Cousine Nanti haben das neue Familienmitglied schon ausführlich beäugt, Struppi ist allerdings noch nicht gewillt, Nanti mit ihrem frischen Schützling spielen zu lassen – dafür wird in einigen Monaten, wenn der kleine Mann beginnt, sich nach und nach von seiner Mutter zu lösen und zu entfernen, genügend Zeit sein.

Besucher können ihn mit ein wenig Glück aber in Struppis Fell hängend beobachten.

Die Tiere haben natürlich ständig die Möglichkeit, sich in rückwärtige, für Besucher nicht einsehbare Bereiche zurück zu ziehen.